Geographie

Suchbegriff: Nord-Amerika

Der japanische Yen schwächte sich gegenüber dem US-Dollar auf 159 ab, nachdem der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, in seiner Pressekonferenz konkrete Angaben zu künftigen Zinserhöhungen vermieden hatte. Die Verluste wurden jedoch schnell wieder wettgemacht, da Spekulationen über eine Intervention der Zentralbank und umfangreiche Yen-Kaufaufträge aufkamen, was die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Wirtschaftspolitik Japans und der Währungsstabilität widerspiegelte.
Catalin Barbu von Shift4 erörtert die Herausforderung, dass Finanzkriminalität den Vorschriften immer einen Schritt voraus ist, und gibt praktische Ratschläge, wie Unternehmen KI sicher zur Betrugsbekämpfung und Einhaltung von Vorschriften einsetzen können. Dabei betont er, dass sowohl die Anforderungen des EU-KI-Gesetzes als auch der DSGVO erfüllt werden müssen, während man gleichzeitig den sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen einen Schritt voraus sein muss.
Der neue CEO von Munich Re, Christoph Jurecka, skizziert eine umfassende Diversifizierungsstrategie, um den weltweit größten Rückversicherer in einen stärker diversifizierten Versicherungskonzern umzuwandeln. Der Plan konzentriert sich auf den Ausbau nicht volatiler Geschäftsbereiche wie Spezialversicherungen, Erstversicherungen über Ergo und Lebensrückversicherungen, die bis 2030 60 % zum Konzernergebnis beitragen sollen. Jurecka betont organisches Wachstum unter Berücksichtigung strategischer Akquisitionen und plant Kosteneinsparungen in Höhe von 600 Millionen Euro pro Jahr durch die Einführung von KI und natürliche Fluktuation statt durch Entlassungen.
Small-Cap-Aktien haben im vergangenen Jahr weltweit um 3,6 Prozentpunkte besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt, wobei US-Small-Caps eine Outperformance von 1,8 Prozentpunkten erzielten. Analysten sehen aufgrund der unterdurchschnittlichen Bewertungen in allen Regionen weiterhin Potenzial, was Small-Caps zu einem attraktiven zyklischen Spielball macht, der von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung abhängt. Der Artikel stellt fest, dass Small-Caps während des AI-Hypes, von dem große Technologiewerte profitierten, gelitten haben, nun aber für eine Erholung positioniert sind.
China plant Berichten zufolge, sein Wirtschaftswachstumsziel für 2026 auf 4,5 bis 5 % zu senken, was eine Toleranz für eine moderate Verlangsamung signalisiert, da die Regierung den Schwerpunkt auf eine hochwertige Entwicklung legt. Das Land erzielte 2025 ein Wachstum von 5 %, indem es den schwachen Binnenkonsum durch steigende Exporte kompensierte, aber Ökonomen warnen, dass diese Strategie nicht mehr nachhaltig ist. Das langsamere globale Wachstum und demografische Herausforderungen belasten die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt trotz eines Handelsüberschusses von 1,2 Billionen US-Dollar.
Der DAX eröffnete unverändert, während Gold und Silber angesichts geopolitischer Spannungen und sinkendem Vertrauen in US-Anlagen neue Rekordhöhen erreichten. Positive Entwicklungen bei den Friedensgesprächen zwischen Russland und der Ukraine sowie die Entspannung im Konflikt zwischen den USA und Grönland sorgten für etwas Optimismus an den Märkten, doch die Sorge um die politische Stabilität in den USA und die Unabhängigkeit der US-Notenbank treibt Anleger weiterhin in Edelmetalle als sichere Anlage.
Der Schweizer Werkzeugmaschinenhersteller Mikron verzeichnete 2025 einen Umsatzanstieg von 2,1 % auf 381,4 Millionen CHF, währungsbereinigt betrug das Wachstum 4,1 %. Der Auftragseingang ging jedoch aufgrund der schwächelnden europäischen Märkte und der zurückhaltenden Investitionen der Kunden um 14,4 % auf 332,7 Millionen CHF zurück. Das Segment Automation verzeichnete ein solides Wachstum, während Machining Solutions einen Rückgang verzeichnete. Trotz geringerer Auftragseingänge erwartet Mikron eine verbesserte Rentabilität mit einer operativen Marge von 10,4 % gegenüber 8,5 % im Jahr 2024.
Autoneum meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 2,1 % auf 2,29 Mrd. CHF, wobei der organische Umsatz um 4,1 % zurückging und damit hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieb. Das Unternehmen erreichte jedoch seine Gewinnziele mit einer EBIT-Marge von deutlich über 5 % und erwartet einen freien Cashflow von über 100 Mio. CHF. Asien verzeichnete aufgrund von Akquisitionen ein starkes Wachstum, während Europa und Nordamerika Umsatzrückgänge hinnehmen mussten. Der starke Schweizer Franken wirkte sich negativ auf die Ergebnisse aus, aber die Automobilindustrie zeigte Anzeichen einer Entspannung mit einem weltweiten Wachstum des Fahrzeugmarktes um 3,7 %.
Der Schweizer Spezialkunststoffhersteller Gurit meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang von 26 % auf 319,6 Millionen CHF aufgrund strategischer Geschäftsausstiege und Währungseffekte, hob jedoch seine Prognose für die operative Marge von 6,9 % im Jahr 2024 auf rund 8 % an und verwies dabei auf verbesserte strukturelle Maßnahmen und eine Beschleunigung der Aufträge für Windkraftanlagen.
Die Wall Street erlebte erhebliche Turbulenzen, als die Zollandrohungen von Präsident Trump einen Marktabschwung in Höhe von 1 Billion Dollar auslösten, was ihn dazu veranlasste, von den geplanten Zöllen auf europäische Verbündete Abstand zu nehmen. Der Artikel behandelt mehrere finanzielle und politische Entwicklungen, darunter Trumps Klage gegen JPMorgan, den geplanten Börsengang von Ledger im Wert von 4 Milliarden Dollar sowie verschiedene internationale Wirtschaftstreffen und Datenveröffentlichungen, und hebt dabei die anhaltende Unsicherheit auf den globalen Märkten und in den politischen Beziehungen hervor.

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